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Reisen in Corona-Zeiten

皆さん, こんにちは! Minasan, konnichiwa! Hallo, alle zusammen! 🌸


Durch die ganze Corona-Situation musste ich meinen eigentlichen Reiseplan leider komplett umschmeißen. Es war klar, dass es in dieser Zeit nicht ganz einfach wird zu reisen, doch trotzdem wollte ich gerne noch ein paar andere Teile Japans kennenlernen, schließlich habe ich bisher wenig Zeit außerhalb von Kyoto verbracht. 🙈


Nach meinem Ausflug nach Tokyo und Kawaguchi-ko, verschlug es mich nach Kumano. Dort gibt es unteranderem den berühmten Kumano-Kodo, einen Pilgerpfad. Doch da ich diesen ungern allein begehen wollte, entschied ich mich für eine alternative Reiseroute. Mein erster Stop war das Hotel Nami, in dem ich eine Nacht blieb. Allein die Reise dorthin war ein Abenteuer für sich. Durch Corona fuhren leider nicht alle Züge wie geplant. Also wurde aus meiner ursprünglich 5-stündigen Fahrt ein ganzer Tagestrip mit viel Wartezeit. Nachdem ich am Abend endlich im Hotel ankam, machte ich einen kleinen Ausflug zum Strand und begab ich mich nach dem Abendbrot direkt ins Bett, um für den nächsten Tag fit zu sein. 💪🏻

Mein nächster Tag begann mit der Besichtigung des Oniga-jo („Dämonenschloss"). Das ist eine spektakuläre Felswand, die sich etwa 1,2 km um ein kleines Kap erstreckt. Die Sonne schien, die Temperaturen waren angenehm und ich beschloss, dort ein kleines Frühstückspicknick zu machen. Es war beeindruckend und entspannend, den Wellen beim Brechen an den Felswänden zuzusehen. 🌊

Mein nächster Stop war der KumanoNachi Taisha, ein Shinto-Schrein, der auf der Route des Kumano-Kodo liegt. Er befindet sich am Hang des Berges Nachisan und in unmittelbarer Nähe des Schreines befindet sich der heilige Wasserfall Nachi-no-taki. Mit seinen 133 Metern Höhe gehört er zu den berühmtesten Wasserfällen Japans. Vor dem Wasserfall ist ein Becken zu finden, indem ein Teil des Wassers aufgefangen wird. Für 100 Yen kann man einen Schluck davon trinken, was für ein langes Leben sorgen soll. 🍀

Nach diesem Erlebnis ging es für mich auch schon wieder zurück nach Kyoto, doch der nächste Trip ließ nicht lange auf sich warten. Zusammen mit einem Freund machte ich einen Tagesausflug nach Osaka. Da er sich dort gut auskannte, führte er mich dort ein bisschen rum. Hauptsächlich stand an diesem Tag Essen im Vordergrund, doch wir besuchten auch ein paar Sehenswürdigkeiten. Nach einer kleinen morgendlichen Stärkung in einem kleinen Standing-Restaurant ging es zum Tsutenkaku, einem 103 Meter hohen Sendemast und Aussichtsturm. Er befindet sich im Stadtteil Naniwa, wo sich auch viele Kushikatsu-Restaurants befinden. Natürlich mussten wir auch diesen einen Besuch abstatten. 😋

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zur Korea-Town. Es ist das größte koreanische Viertel in Japan, in dem einige der besten koreanischen Restaurants und Geschäfte zu finden sind. Mein dortiges Highlight: das Kpop-CafeiTEm“. Der Besitzer war sehr freundlich und gab uns gratis Goodies und Kuchen, obwohl wir nur einen Kaffee bestellten. Noch dazu durften wir Musikwünsche äußern, da wir die einzigen Kunden im Laden waren. 🎼

Da wir die ganzen Kalorien, die wir uns angefressen hatten, ja auch noch irgendwie verbrauchen mussten, machten wir anschließend einen Spaziergang durch das Stadtviertel Dotonbori, durch welches der gleichnamige Fluss fließt. Es ist ein typisches Vergnügungsviertel mit zahlreichen Restaurants, Cafés, Karaoke-Boxen, Saunaanlagen etc. Ich glaube, dort kann man gut die Zeit bis zum nächsten Morgen rumkriegen. 🎉

Doch das war nicht unser Plan, schließlich wollten wir unbedingt noch ein Restaurant besuchen, in dem es original Okinawa-Gerichte gab. Meine Favoriten des Abends Goya-Chanpuru und Mozuku-Tempura. Mit diesem kulinarischen Erlebnis endete unser Tag in Osaka. 😴

Man kann sagen, dass die Corona-Zeit es schon schwer macht, sich in Japan fortzubewegen, zumindest, wenn es einen in entlegenere Gebiete verschlägt. Oft hatte ich mit längeren Wartezeiten zu kämpfen und ich musste ich öfter umsteigen, als eigentlich gedacht und noch dazu die ein oder andere Strecke zu Fuß zurücklegen. Auch schade jedoch verständlich war, dass viele Orte leider geschlossen blieben. Ein großer Vorteil hingegen: Die Orte waren leerer als sonst. Ohne die Menschenmengen, die man sonst dort vermuten kann, konnte man sich mehr Zeit bei Besichtigungen lassen und konnte die Sehenswürdigkeiten in Ruhe betrachten. 👍🏻


Nun steht mir noch eine weitere letzte Reise bevor. Was ich dabei so erlebe, erfahrt ihr im nächsten Eintrag. 😉


次回まで! Jikai made! Bis zum nächsten mal! 💕

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